Kordel-Körbchen selbst genäht

Aus Schnur und Baumwollstreifen entstehen kunterbunte Körbchen oder Utensilos: Reste verwerten in schöner Form :-)!

Aus Restematerial entsteht ein witzig- pfiffig- kunterbuntes Osterkörbchen. Und später wird der Korb zum Utensilo für allerlei Krims-Krams oder zu einem Blumentopf! Die Technik ist simpel, das Resultat verblüffend. Je nachdem was für Stoffreste du verwendest, kann dein Körbchen auch mal edel oder schlicht sein, gross oder klein, hoch oder flach. Probier’s doch aus, die Schritt für Schritt Anleitung lässt sich einfach ausdrucken, so dass du gleich loslegen kannst. Wer in seiner Restekiste nicht genug Stoffe und Kordeln findet, für den oder die haben wir ein kunterbuntes Überraschungs- Stoffpaket zusammengestellt. Und Rollenweise günstige Hanfschnur aus Schweizer Produktion gibt’s ab sofort auch im Shop. Und übrigens: Die Produktliste rechts reicht für ca. 6 Körbchen. Viel Spass!

Tipp für LehrerInnen: Das Körbchen- oder Utensiloprojekt eignet sich auch gut als Klassenprojekt. Jede Schülerin reisst möglichst viele Streifen aus ein zwei Stoffen. Schön nebeneinander ausgelegt ergeben diese eine grosse Stoffpalette zum auswählen und tauschen…

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Das brauchst du für ein kleines Körbchen:

So geht’s, Schritt für Schritt:

  1. Suche Stoffreste aus deinem Fundus, welche dir gefallen. Sei mutig und mische auch mal kunterbunt, es wirkt vernäht nie kitschig. Reisse oder schneide aus den verschiedenen Stoffen ca. 2 cm breite Streifen (Bild Schritt 1)
  2. Lege einen Stoffstreifen auf eine Zeitung und bestreiche die Rückseite etwa 10 cm ganz dünn mit Textilkleber oder Weissleim > Wichtig: Nur sehr wenig Leim verwenden und die Stoffstreifen überlappend wickeln, dann muss die Arbeit nicht trocknen vor dem Nähen (Bild Schritt 2)
  3. Wickle den Streifen um das Schnur- oder Kordelende und drücke den Stoff fest (Bild Schritt 3)
  4. Wickle die Schnur im Uhrzeigersinn als Schnecke zusammen und lege diese unter das Nähmaschinenfüsschen. Nähe die Schnur/ Kordel mit breitem Zackenstich kreisförmig zusammen und wickle immer wieder neuen Stoff um die Schnur/ Kordel, nun brauchts keinen Leim mehr. Die Schnecke wird nun immer grösser und bleibt schön flach (Bild Schritt 4)
  5. Stoffstreifen ansetzen: Immer wieder musst du nun neue Stoffstreifen ansetzen. Bestreiche dazu den neuen Streifen auf der Stoffrückseite ca. 2 cm lang mit einer ganz dünnen Leimschicht und drücke diesen am alten Streifen fest. Jetzt einfach satt weiterwickeln und weiternähen (Bilder Schritte 5 und 6)
  6. Schnur/ Kordel ansetzen: Du kannst verschieden Schnüre- und Kordelreste brauchen und musst diese dann halt einfach mit einem Stück Klebestreifen zusammen kleben. Ich benutze dazu gerne Maskingtape aus Reispapier, das trägt nicht so sehr auf  (Bild Schritt 7)
  7. Körbchenrand formen: Das Körbchen bekommt am Anfang einen Boden mit beliebigem Durchmesser und sollte später einen Seitenrand erhalten. Dazu kippst du den Boden in Schräglage und nähst die Kordel/ Schnur von nun an in Seitenlage fest (Bild Schritt 8). Je schräger du den Boden hältst, desto steiler wird dein Körbchenrand.
  8. Halteschlaufe nähen, Körbchen fertig machen: Wenn du als Abschluss auch eine praktische Halteschlaufe möchtest, nähst du über die letzten 10 cm Schnur/ Kordel mit Zackenstich drüber, ohne diese am Körbchen fest zu nähen (Bild Schritt 9). Jetzt legst du die Schlaufe nach hinten zurück und nähst sie noch am Körbchenrand fest. FERTIG!

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